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Feministische Veranstaltungsreihe

Feministische Veranstaltungsreihe
(jeweils um 19 Uhr im Linken Zentrum Aachen, Augustastraße 69)

31.1. | One Billion Rising
Am 14.2. wir des weltweit Proteste gegen sexualisierte Gewalt geben. Auch in Aachen ist eine Aktion geplant. Wir unterstützen den Aufruf und engagieren uns im Vorbereitungsbündnis. Die zentralen Forderungen sind dabei:

» die ausreichende Finanzierung einer Beratungs- und Betreuungsstruktur für Betroffene, insbesondere für Opfer sexualisierter und häuslicher Gewalt!
» konsequente strafrechtliche Verfolgung von jeglicher sexueller Handlung ohne Zustimmung!
» eine konsequente Bekämpfung der Zwangsprostitution bei gleichzeitiger Zusicherung einer Bleibeperspektive!
» ein Verbot geschlechtsdiskriminierender Werbung!
» gleichen Lohn bei gleicher Arbeit!
» die gesellschaftliche Aufwertung frauendominierter Tätigkeiten!
» die gesellschaftliche Gleichstellung aller Geschlechter!

Bei dieser Veranstaltung wollen wir über One Billion Rising informieren und die einzelnen Forderungen vorstellen. Außerdem gibt es Platz, weitere Fragen mit euch diskutieren und im Anschluss gemeinsam für den 14.2. zu mobilisieren.
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7.2. | Gender Pay Gap
Frauen bekommen in Deutschland im Schnitt etwa 22% weniger Lohn als Männer, im gleichen Job liegt die Lohndifferenz immer noch bei ca. 7%. Diese Differenz wird „Gender Pay Gap“ genannt.
Woher kommen diese krassen Unterschiede in der Bezahlung? Wozu führen sie? Und wie kämpfen wir dagegen?
Diese Fragen wollen wir mit euch diskutieren.
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14.2. | Das Frauenbild der Rechten (Beginn: 19:30 Uhr)
Mit der AfD wird im September eine Partei in den Bundestag einziehen, die ein veraltetes Frauenbild vertritt. Laut ihr sollen Frauen nicht über den eigenen Körper entscheiden dürfen: Sie will das Recht auf Abtreibung einschränken. Für die AfD kann es nur die traditionelle Ehe geben. Die Rolle der Frau sieht sie vor allem hinter dem Herd und in der Kinder- und Altenpflege. Deswegen möchte sie den Ausbau von Kita-Plätzen stoppen.
Wir wollen uns mit dem Programm und der Politik der AfD auseinandersetzen und diskutieren, wie man ihre Angriffe auf Errungenschaften der feministischen Bewegung zurückschlagen kann.
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21.2. | Geschlechterrollen
Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Wir kennen sie alle – die Geschlechterrollen. Männer sollen groß, stark und selbstbewusst sein und dürfen keine Gefühle zeigen. Frauen müssen schlank, attraktiv und natürlich lieb und nett sein. Alle, die nicht in diese Kategorie reinpassen können oder wollen, werden diskriminiert. Wir wollen darüber sprechen, woher diese Rollenbilder kommen und warum sie uns so fleißig eingetrichtert werden.
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28.2. | Homophobie
Homophobie ist ein allgegenwärtiges Phänomen unserer Gesellschaft. Jährlich werden allein in Deutschland hunderte Gewaltverbrechen gegen LGBTIQ* angezeigt, die Dunkelziffer schätzt man weit höher. Aber nicht nur physischer Gewalt sind Lesben und Schwule ausgesetzt, gleichgeschlechtliche Ehen sind in Deutschland nicht erlaubt, in anderen Ländern sind gleichgeschlechtliche Beziehungen sogar unter Todesstrafe gestellt.
Ist Homophobie hier und heute dennoch ein Randphänomen? Warum stören sich überhaupt Leute an Homosexuellen? Ist es einfach eine persönliche Abneigung bzw. Ekel oder sind die Gründe dafür politisch? Warum werden Homosexuelle auch durch das Gesetz diskriminiert? Was können wir dafür tun, dass LGBTIQ* nicht mehr diskriminiert werden?
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7.3. | Unser Feminismus
Die herrschende Politik vertritt die Meinung, dass die Gleichberechtigung von Frauen bereits erreicht sei. Frauen als Kanzlerin und Kriegsministerin seien Fortschritte.
Doch 21% Lohnunterschied, sexistische Rollenbilder und sexualisierte Gewalt sprechen eine deutliche Sprache: Es besteht noch viel Nachholbedarf. Viele Frauen erleben – trotz formeller Gleichstellung – täglich sexistische Diskriminierung.
Wir kämpfen für eine echte Gleichbehandlung! Zu unserem Feminismus gehört der Kampf für soziale Sicherheit, für wirtschaftliche Gleichstellung, für ausreichende Kinderbetreuung, für Frauenhäuser und eine reelle Wahlfreiheit.
Was bedeutet das? Helfen da Frauenquoten und mehr Frauen in Führungspositionen? Wir wollen darüber diskutieren, wie Frauen und Männer gemeinsam eine Welt frei von Ausbeutung, Unterdrückung und Ungleichbehandlung erreichen können.
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Weitere Termine:
14.2.: One Billion Rising – 17:30 Uhr, Elisenbrunnen
8.3.: Frauen*kampftag – Protest 18 Uhr, Elisenbrunnen – Party 19 Uhr, Linkes Zentrum
17.5.: Internationaler Tag gegen Homo-, Trans- und Biphobie – Infos zeitnah

LGBTIQ*: Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Intersexuelle, Queers
*Wir wollen mit dem Sternchen darauf aufmerksam machen, dass es mehr als zwei biologische Geschlechter gibt und noch viele weitere gefühlte Geschlechter (gender) hinzukommen.

Aufstehen für eine Welt ohne Gewalt, Sexismus und Ungleichheit!

Aufstehen für eine Welt ohne Gewalt, Sexismus und Ungleichheit!
Aufruf zur Aktion One Billion Rising 2017 in Aachen

Am 14. Februar 2017 gehen wieder weltweit Menschen auf die Straße. Sie tanzen, demonstrieren und fordern das Ende der Gewalt gegen Frauen*.

Weltweit erfährt jede dritte Frau* in ihrem Leben Gewalt – egal ob Schläge, Tritte, sexualisierte Gewalt, Zwangsheirat und -prostitution, Menschenhandel oder auch weibliche Genitalverstümmelung. 2012, als die Kampagne gegründet wurde, waren das weltweit etwa eine Milliarde Betroffene – daher auch der Name „One Billion Rising“ (deutsch: „Eine Milliarde steht auf“). Und noch viel mehr Frauen* leiden unter alltäglicher Diskriminierung, wie zum Beispiel ungerechter Behandlung auf dem Arbeitsmarkt. Mit Aktionen und Kundgebungen auf allen Kontinenten protestieren wir dagegen.

Sei dabei! Am Dienstag, den 14.02.2017 um 17:30 Uhr, am Elisenbrunnen in Aachen

Wir erheben uns aus Solidarität zu allen Frauen* der Welt, die Gewalt erleben oder erlebt haben. Wir möchten alle Frauen* ermutigen, über ihre Gewalterfahrungen zu sprechen, sich Hilfe zu holen und Gewalttaten anzuzeigen.

Deshalb treten wir ein für:

  • die ausreichende Finanzierung einer Beratungs- und Betreuungsstruktur für Betroffene, insbesondere für Opfer sexualisierter und häuslicher Gewalt!
  • konsequente strafrechtliche Verfolgung von jeglicher sexueller Handlung ohne Zustimmung!
  • eine konsequente Bekämpfung der Zwangsprostitution bei gleichzeitiger Zusicherung einer Bleibeperspektive!
  • ein Verbot geschlechtsdiskriminierender Werbung!
  • gleichen Lohn bei gleicher Arbeit!
  • die gesellschaftliche Aufwertung frauen*dominierter Tätigkeiten!
  • die gesellschaftliche Gleichstellung aller Geschlechter!

Auch international unterstützen wir Bewegungen für solche und ähnliche Ziele: In Polen beispielsweise konnte eine beeindruckende Bewegung die Abschaffung des Abtreibungsrechts abwehren. In Irland entwickelt sich seit Jahren eine wachsende Bewegung mit dem Ziel, eines der strengsten Abtreibungsgesetze der Welt zu kippen. In Argentinien stehen zehntausende Frauen* gegen frauen*feindliche Gewalt auf. Unser Kampf kennt keine Grenzen, Nationalität oder Hautfarbe sind uns egal. Wir sind solidarisch mit allen Betroffenen von Gewalt. Rassismus und Nationalismus haben bei uns keinen Platz.

Unser Ziel ist eine Welt frei von Gewalt, Sexismus und Ungleichheit. Und wir sind nicht allein! Nach jahrelangem Kampf wurde mit der Reform des Sexualstrafrechts der Grundsatz „Nein heißt Nein!“ ins Gesetzbuch geschrieben. Auch wenn es noch viel zu tun gibt und die konsequente Umsetzung abzuwarten bleibt, ist das doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Der Anfang ist gemacht. Viel mehr ist aber noch zu tun.
Sei dabei, wenn wir am 14. Februar 2017 auf die Straße gehen! Lasst uns gemeinsam protestieren, Bewusstsein schaffen und ein Zeichen setzen!

Für mehr Infos, Aufruf und unterstützende Gruppen siehe -->hier
-->FaceBook

* Wir wollen mit dem Sternchen darauf aufmerksam machen, dass es mehr als zwei biologische Geschlechter gibt und noch viele weitere gefühlte Geschlechter (gender) hinzukommen.

Stolpersteine putzen zum Gedenktag an die Opfer des Holocaust

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreit. Bis heute ist der 27. Januar der Gedenktag an die Opfer des Holocaust. In den Jahren 1941 bis 1945 wurden ca. 6 Millionen Juden Opfer des nationalsozialistischen Völkermordes.

Wir gedenken den Opfern und werden an dem Tag symbolisch Stolpersteine putzen, die an die Verschleppten erinnern.

Wir treffen uns um 18 Uhr an dem Stolperstein von Anne Frank, am Pastorplatz 1. Anne Frank steht beispielhaft für die Grausamkeit des faschistischen Regimes, das nicht mal vor der Verfolgung von Kindern zurückschreckte. Anne ist mit fünfzehn Jahren in dem Konzentrationslager KZ Bergen-Belsen gemeinsam mit ihrer Familie ermordet worden.

Ab 18:30 werden wir an den Stolpersteine in der Augustastraße 37 sein. Dort wird an die Ermordung von Helene und Siegmund Hornberg erinnert. Diese zwei Stolpersteine wurden im Juni 2016 Opfer der Aktion „Stolpersteine-Challenge“ der Rechtsradikalen Melanie Dittmer, die dazu aufgerufen hat, diese „umzudekorieren“. Nachdem wir sie geputzt haben, wurden sie in der nächsten Nacht von Unbekannten mit Säure übergossen und damit beschädigt.

Wir werden an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und die Stolpersteine symbolisch putzen.
Dazu seid ihr alle herzlich eingeladen!
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Über 100 Menschen Demonstrieren gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Über 100 Menschen demonstrienten heute in Aachen gegen Abschiebungen nach Afghanistan.

2016 wurde Afghanistan als sicheres Herkunftsland eingestuft. Dies gibt die rechtliche Grundlage, Geflüchtete dorthin abzuschieben.
Damit wird klar, wie zynisch der deutsche Staat mit den Opfern der Kriege, an den auch Deutschland beteiligt ist und war, umgeht.
Afghanistan ist nicht sicher. Das Land befindet sich seit mehreren Jahren im Krieg. Seit 2001 wurden dort über 16.000 Menschen durch Anschläge getötet. Selbst das auswärtige Amt warnt „dringend“ vor Reisen nach Afghanistan.

Durch die Einstufung des Landes als „sicher“ können aber mehrere Tausend Geflüchtete abgeschoben werden.
Wir wehren uns dagegen! Kein Mensch ist illegal! Abschiebungen verhindern!

Zu Beginn der Kundgebung erinnerten wir an die gestrige Vereidigung von Donald Trump zum US-Präsidenten. Trump hat vor, in den nächsten Monaten drei Millionen Menschen aus den USA abzuschieben. Außerdem verherrlichte er frauenfeindliche Angriffe.
Wir solidarisieren uns mit den fortschrittlichen Kräften in den USA und weltweit, die gestern, heute und morgen auf die Straße gehen und gegen seine Amtseinführung demonstrieren.

Ende Gelände – Kohle stoppen, Klima schützen!

Ende Gelände – Kohle stoppen, Klima schützen!

Aktivist*innen organisieren gemeinsame Anreisemöglichkeiten zum Klimacamp und den Ende Gelände-Protesten in der Lausitz. Mehr Infos zum Camp und den Aktionen findet Ihr hier!

Möchtest Du mitfahren? Schreib eine Mail an egaachen@outlook.com und beantworte folgende Fragen:

  • Wann würdest du am liebsten fahren?
  • Würdest du auch ein Auto steuern für einen Streckenabschnitt?
  • Hast du vielleicht sogar ein Auto oder hast Zugriff auf eins?
  • Möchtest du lieber mit dem Bus aus Brüssel fahren? (Donnerstag 12.5 mittags hin, Montag nachmittag zurück für 50€)

Wir sind das Investitionsrisiko!
Fahrt mit uns mit und zeigt, was wir von der Klimapolitik halten! Auf geht’s, ab geht’s.