Wir wehren uns – mach mit! Kämpf mit uns – für ein Soziales Aachen für Alle!

Scheiß-Arbeitsbedingungen und -Lohn? Wohnungen in der Innenstadt nur noch für Reiche? Gute Bildung nur für die Elite? Teure Tickets für überfüllte Busse? Überteuerte Freizeitangebote?

Wir wehren uns – mach mit! Kämpf mit uns – für ein Soziales Aachen für Alle!

INFO- UND DISKUSSIONSABENDE
Immer Dienstags um 19 Uhr im Linken Zentrum Aachen (Augustastrasse 69)

26.6. Gute Bildung nur für die Elite?
10.7. Überteuerte Freizeitangebote?
24.7. Scheiß Arbeitsbedingungen und Lohn?
7.8. Wohnungen in der Innenstadt nur noch für Reiche?
21.8. Teure Tickets für überfüllte Busse?

An diesen Terminen wollen wir diskutieren, wie ein soziales Aachen für Alle umgesetzt werden kann. Deine Meinung zählt – komm‘ vorbei!

PROTESTAKTION
Am Dienstag, den 28.8. – Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben

Wir wollen für ein soziales Aachen für Alle auf die Straße gehen! Gemeinsam sind wir stark – komm‘ auch Du zu diesem Protest!
Im Anschluss laden wir bei gutem Wetter zum Picknick in einen nahegelegenen Park, bei schlechtem Wetter gehen wir ins Linke Zentrum.

WORUM ES UNS GEHT:

Gute Bildung nur für die Elite? Der Schulalltag ist stressig, man bekommt Lernstoff aufgezwungen, der einen nicht interessiert und den man im „echten Leben“ niemals brauchen wird. Talente hingegen werden vernachlässigt, wenn sie nicht dem Schulkonzept entsprechen – und am Ende bekommt man eine Zahl aufgedrückt. In der Schule, Ausbildung und Uni lernen wir nicht für das Leben – sondern für die Betriebe und Unternehmen, für die wir auch nur eine Zahl sind und die unsere Arbeitskraft möglichst profitabel verwerten möchten. Schluss damit!
Wir fordern ein völlig anderes Bildungssystem – das uns und unsere Fähigkeiten in den Mittelpunkt stellt. Dafür braucht es massive Investitionen in das Bildungswesen und eine Schule, Ausbildung und Uni, in der wir gemeinsam entscheiden.

Scheiß-Arbeitsbedingungen und -Lohn? Die Vorgesetzten hetzen einen, die Pausen werden immer kürzer, die Löhne steigen kaum – Miete und Kosten für Essen hingegen schon. Sichere Jobs werden zur Ausnahme, stattdessen muss man sich in unbezahlten Praktika ausbeuten lassen. Gerade für Jugendliche bedeutet die Arbeitswelt Ungewissheit und Sorgen. Das wollen wir nicht hinnehmen!
Wir fordern ein Arbeitsleben, welches sich nach den Bedürfnissen der Menschen, nicht nach den Profiten der Unternehmen richtet!

Wohnungen in der Innenstadt nur noch für Reiche? Für das völlig unnötige Aquis Plaza wurde ein kompletter Wohnblock mit bezahlbarem Wohnraum plattgemacht. Wenn gebaut wird, dann Luxuswohnungen für die Reichen. Mietwohnungen werden schicksaniert – die Mieten steigen, Mieter*innen werden vertrieben. Die Stadt wird immer mehr zur Ware – wer zu wenig Geld hat, soll weg. Gemeinsam können wir das ändern!
Wir fordern massive Investitionen in den öffentlichen Wohnungsbau. Die Preissteigerungen bei GeWoGe und stadteigenen Wohnungen müssen zurückgenommen werden. Immobilienhaie wie Vonovia müssen bekämpft werden. Für ein Aachen, in dem jede und jeder leben kann – unabhängig vom Geldbeutel!

Teure Tickets für überfüllte Busse? Jedes Jahr erhöht die ASEAG die Preise. Der Service ist insbesondere für Jugendliche miserabel. Die Busse sind überfüllt, kommen verspätet oder gar nicht. Es werden zu wenige Busse eingesetzt – manche Vororte werden nur zwei Mal am Tag angefahren. Bei diesen Problemen ist es nur allzu verständlich, dass viele Roller und Auto nutzen – und damit der Umwelt schaden. Die ASEAG macht ihr Geld auf unserem Rücken, solange wir sie lassen. Mobilität ist ein Grundrecht, kein Luxus!
Wir fordern einen kostenlosen öffentlichen Personenverkehr – das wäre echter Umweltschutz. Finanziert werden könnte dies durch die immensen Vermögen der Superreichen!

Überteuerte Freizeitangebote? Mehr als zehn Euro für eine Kinokarte? Mehr als drei Euro für einen Freibadbesuch? Teure Eintrittspreise in der Disco? Es gibt zu wenig Jugendzentren und Sportangebote, und wo es sie gibt, sind sie oft teuer. Was wir in unserer Freizeit unternehmen können, wird dadurch bestimmt, wie dick unser Geldbeutel ist. Menschen mit wenig Geld werden dadurch ausgeschlossen.
Doch warum müssen Freizeitangebote überhaupt Geld kosten? Wir leben in einem sehr reichen Land – doch der Reichtum befindet sich in den Taschen von sehr wenigen. Wenn wir das ändern, könnten wir gute Freizeitangebote für alle bereitstellen – kostenlos.

Lasst uns gemeinsam für ein soziales Aachen für Alle kämpfen!