Archiv für März 2014

Infos zum Nazi-Aufmarsch Samstag + Gegenaktionen

Strategie im HBF
Am 29.3. wollen sich die Nazis um 18h am HBf treffen. Wir rufen alle dazu auf, sich vorher im Bahnhof einzufinden. Geht Zeitschriften ansehen, wartet auf Züge, seid Reisende, seht wie Reisende aus. Lasst uns die Nazis direkt bei ihrer Ankunft mit vielen begrüßen. Wir rufen alle dazu auf, sich den Nazis entgegenzustellen.
Im Aachener HBF sind alle Gleise durch nur einen Zugangstunnel verbunden, der nur einen Zugang hat. Weiterhin kann man den Bahnhof auf Gleis 1 über das Gelände der Bundespolizei verlassen.
Um alle Ausgänge zu blockieren rufen wir zu Blockaden im Tunnel auf Höhe des Gleis 1 auf. So werden sowohl die Ausgänge der Bahnhofshalle als auch der Abgang über Gleis 1 blockiert.
Damit wir bis zur Ankunft der Nazis nicht geräumt worden sind, wartet mit der Blockade bis zur tatsächlichen Ankunft. Haltet euch im Bahnhofsgebäude auf (siehe oben).
Unser Ziel ist es den Nazi-Aufmarsch auf diese Weise zu verhindern bzw. erheblich zu verzögern. Davon versprechen wir uns eine Verkürzung der Marschroute.
Dafür ist es wichtig, möglichst viele „getarnte“ AntifaschistInnen im Bahnhofsgebäude zu haben – das heißt auch, nicht einzugreifen wenn einzelne AktivistInnen rausgefischt werden. Für sie dient die Kundgebung am Bahnhofsvorplatz als Anlaufpunkt. Für Betroffene: Besteht auf eurem Recht, an der angemeldeten und genehmigten Kundgebung teilzunehmen und durchgelassen zu werden!

Nach der Bahnhofsblockade
Nach der Bahnhofsblockade dient die Kundgebung von linksjugend [’solid] als Sammelpunkt. Hier sollen Delegierte der Bezugsgruppen zusammenkommen und das weitere Vorgehen beraten. An der Kundgebung gibt es jederzeit Versorgung mit Infos, Karten, Wasser etc. und sie bleibt stehen bis die Nazis weg sind.

Infostrukturen, EA

Ermittlungsausschuss (EA)
0176 65411488

Twitter-Hashtag:
#AC2903

Infokanäle:
fb.com/linksjugendsolidaachen
twitter.com/AZaachen

Infopaket & Aktionskarten

29.3. Nazis stoppen! Im und am HBF!

29.3. | AACHEN | 17 UHR

NAZIS STOPPEN

IM UND AM HBF

Auch nach dem Verbot der „Kameradschaft Aachener Land“ hat Aachen ein massives Nazi-Problem.

Am 29.3. wollen sie mit einem Fackelmarsch „gegen Multikulti“ hetzen.

Wir stellen uns dagegen!

Im und am Hauptbahnhof wird es vielfältige Proteste geben. Unser Ziel ist es, den Nazi-Aufmarsch durch friedliche Blockaden unmöglich zu machen.
Sei dabei! Bring FreundInnen mit!

Check wegen eventueller Änderungen vorher unsere Website.

Nazis in Aachen
Seit 2008 fanden mit einer Ausnahme jährliche Groß-Aufmärsche anfang April in Stolberg statt. Die geplante Provokation in Aachen knüpft daran an, in Stolberg wurden die Aufmärsche mit dem Verbot der KAL untersagt.
Doch warum hat Aachen so ein großes Nazi-Problem? Führungsmitglieder und Schläger der Partei „Die Rechte“ (die in Aachen als Nachfolgeorganisation der KAL angesehen werden kann) werden für ihre oftmals körperlichen Übergriffe kaum verfolgt. Erst vor wenigen Wochen bekamen zwei Kader gerade mal Bewährungsstrafen – sie waren angeklagt u.a. wegen unerlaubtem Waffenbesitz, Körperverletzung und Volksverhetzung. Einer der beiden hat den Aufmarsch am 29.3. angemeldet. Anfang November konnten sie an mehreren Stellen eine antirassistische Demo von linksjugend [’solid] angreifen – unter den Augen der Polizei.
Während AntifaschistInnen in Aachen oft mit Repression von Polizei und Justiz rechnen müssen, besitzen Nazis eine Art Narrenfreiheit.

Rassismus in Aachen
Gleichzeitig wird von den Stadtoberen und der Polizeiführung mit rassistischen Vorurteilen gespielt und sie dadurch geschürt. In den letzten Monaten waren Razzien im Ostviertel keine Seltenheit. Bei Personenkontrollen wurde und wird nach scheinbar migrantischem Aussehen sortiert – das nennt man „racial profiling“ und ist offen rassistisch. Damit soll dem migrantischen Teil der Bevölkerung Kriminalität und Drogenhandel unterstellt werden. Begleitet wurde dies von einer massiven Medienkampagne, u.a. in den lokalen Zeitungen.
„Vergessen“ wird dabei, dass tatsächliche Probleme wie Drogenhandel und -Konsum und auch Gewalt nicht nur im Ostviertel zu finden sind. Und dass soziale Gründe der Auslöser sind: Schlechte Bildung, miese Berufschancen, keine Kohle.

Für grenzenlose Solidarität
Wenn wir gegen Nazis demonstrieren, demonstrieren wir auch für ein besseres Leben. Wir demonstrieren gegen die kapitalistische Gesellschaft, die Armut und Rassismus hervorbringt. Wir demonstrieren für ein besseres Leben – überall auf der Welt.
Nazis sind entschiedene Gegner dieser Ziele. Sie sind eine Gefahr für Linke und alle, die nicht in ihr beschränktes Weltbild passen. Deswegen: Mach mit! Gemeinsam lassen wir die Nazis keinen Meter durch Aachen marschieren!
Und organisier‘ Dich mit uns – für ein besseres Leben.

Infos:

Das Facebook Event:
https://www.facebook.com/events/1505828399644595/

Hintergrundinfos und Ideen zur Strategie von „Antifas aus Aachen“:
http://de.indymedia.org/2014/03/353243.shtml

Übersicht über die verschiedenen geplanten Gegenaktivitäten:
https://www.facebook.com/events/676258942440471

Bild zum teilen und mobilisieren:
https://www.facebook.com/linksjugendsolidaachen/photos/a.508507802494687.122839.205169322828538/758108984201233/

Strukturen am 29.3.:

Twitter-Hashtag:
#AC2903

EA-Nummer:
0176 65411488

Infotelefon:
kommt noch

Grundlagen des Marxismus

„Die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es kommt darauf an, sie zu verändern!“

Die Ideen von Marx und Engels, die des wissenschaftlichen Sozialismus, sind nicht als trockene und akademische Theorie gedacht. Genauso wenig als starres Dogma. Sie verstehen sich als Mittel zur Analyse von Wirtschaft, Gesellschaft und Geschichte. Ausbeutungs- und Machtverhältnisse sollen kritisch hinterfragt und analysiert werden. Dies alles mit dem Ziel, Ausbeutung und Herrschaft abzuschaffen und die Welt zu verändern.
Wir bieten eine Veranstaltungsreihe an, in der wir uns genauer mit der marxistischen Theorie beschäftigen wollen. Du bist eingeladen, mit uns zu diskutieren, was Marx und Engels, aber auch Weiterentwickler ihrer Ideen wie Lenin, Trotzki und Rosa Luxemburg uns heute zu sagen haben.

4.3.: Dialektischer Materialismus:
Woher stammen Ideen und Ideologien? Nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktioniert die Natur? Ist Stillstand denkbar oder ist alles ständig in Bewegung? Lassen sich diese Gesetze auf die Gesellschaft übertragen?
https://www.facebook.com/events/415161678618687/

1.4.: Historischer Materialismus:
Wie wirken die Gesetze der Dialektik in der menschlichen Entwicklung? Gab es schon immer Herrschaftsverhältnisse und Ausbeutung? Gab es schon immer einen Staat? Wie ist Religion entstanden? Ist der Kapitalismus das Ende der Geschichte?
https://www.facebook.com/events/1393007110962028/

29.4.: Marxistische Wirtschaftstheorie:
Wer produziert den Reichtum der Gesellschaft? Ist Lohnarbeit ohne Ausbeutung denkbar? Was ist Geld? Wie entstehen Krisen? Warum sind sie im Kapitalismus unvermeidbar? Wie kann eine sozialistische Wirtschaft funktionieren?
https://www.facebook.com/events/1448419712053884/

27.5.: Staatstheorie:
Wie ist der Staat entstanden? Ist der Staat neutral? Wem dient er? Können wir allein durch Reformen zum Sozialismus kommen? Ist eine Gesellschaft ohne Staat und Unterdrückung möglich? Wie funktioniert eine Revolution?
https://www.facebook.com/events/639386969461266/

Jeweils 19 Uhr im Linken Zentrum Aachen, Augustastraße 69.