Gewalt gegen Frauen, Sexismus und Diskriminierung konsequent bekämpfen!

Gewalt gegen Frauen hat System – das System heißt Kapitalismus!

FAKTEN
Jede dritte Frau ist Opfer von Gewalt
Frauen verdienen 23% weniger als Männer im gleichen Beruf
2012 wurden in Deutschland 29,68 Milliarden Euro für Werbung ausgegeben
Der jährliche Umsatz der „Sexindustrie“ wird auf 14 Mrd. Euro geschätzt
In Deutschland werden jährlich 97 Mrd. Stunden Hausarbeit verrichtet. Frauen arbeiten pro Tag 100 Minuten mehr im Haushalt als Männer.

Am 14. Februar findet der internationale Aktionstag gegen Gewalt gegen Frauen unter dem Titel “One Billion Rising” (OBR – Eine Milliarde steht auf) statt. Der Grund ist, dass jede dritte Frau auf der Welt in ihrem Leben Gewalt erfährt. Jede Frau in jedem Land, unabhängig von Hautfarbe, Beruf oder gesellschaftlicher Schicht ist betroffen. Mit Aktionen und Kundgebungen soll sich international dagegen gewehrt werden. Beteilige dich daran und mach mit!
Gewalt gegen Frauen ist Ausdruck einer systematischen Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen: Trotz formaler Gleichheit werden Frauen beispielsweise durch geringere Löhne als geringer wertig dargestellt. Der überwiegende Teil von Haus- und Pflegearbeit wird von Frauen geleistet. Frauenkörper werden in Werbung und Medien als käuflich dargestellt. Durch das Profitstreben des Kapitalismus werden Löhne gesenkt, werden staatliche Leistungen auf die Familie übertragen und Werbung aggressiver. Diese gesellschaftlichen Umstände sind der Nährboden auf dem Gewalt gegen Frauen gedeiht. Um dieses Elend zu beenden, müssen wir konsequent gegen Frauenunterdrückung sowie gegen ihre Ursachen kämpfen und dieses System Kapitalismus abschaffen. Mach bei uns mit, denn nur organisiert sind wir stark!

Unsere nächsten Termine:
19.2.: Info- und Diskussionsveranstaltung zu Sexismus und Homophobie. 19 Uhr, Linkes Zentrum Aachen (Augustastraße 69)
8.3.: Kundgebung und Feier zum internationalen Frauenkampftag. Für Zeit und Ort checkt zeitnah unsere Website!

Infos zur Kundgebung am 12. Februar