Protestbrief: Gegen die Kriminalisierung des Refugee Protest March – Nein zu Gewalt gegen legitimen Protest!

Die linksjugend [’solid] Aachen protestiert auf entschiedenste gegen jegliche Kriminalisierung des „Refugee Protest March“, eine Bewegung von Asylsuchenden und Solidarischen, die die Lebenssituation von Flüchtlingen in Deutschland verbessern möchte. Und das ist bitter nötig: Die Bedingungen, unter denen Flüchtlinge in Deutschland leben müssen, sind skandalös.
Wir fordern die zuständigen Behörden auf, jegliche Repression gegen die AktivistInnen sofort zu beenden! Insbesondere im Zuge der Besetzung der nigerianischen Botschaft in Berlin wurden etwa 30 AktivistInnen brutal festgenommen, viele weitere verletzt. Erst auf den Druck durch eine entschlossene Solidaritätsdemonstration von über 1000 UnterstützerInnen wurden sie wieder freigelassen.
Wir unterstützen die berechtigten Forderungen der AktivistInnen! Abschiebungen sind Verbrechen – es muss einen sofortigen Abschiebestopp geben! Das Recht auf Bewegungsfreiheit muss auch für Flüchtlinge gelten – weg mit der Residenzpflicht! Die Isolation muss aufhören – Flüchtlingslager gehören abgeschafft!
Wir werden das skandalöse Verhalten der Polizei weiter veröffentlichen und auch außerhalb von Berlin wird der Protest weitergehen, bis alle Forderungen erfüllt und die rassistischen Ausländergesetze abgeschafft sind.

linksjugend [’solid] Aachen, 16. Oktober 2012


1 Antwort auf „Protestbrief: Gegen die Kriminalisierung des Refugee Protest March – Nein zu Gewalt gegen legitimen Protest!“


  1. 1 Solidaritätsbrief an die AktivistInnen des Refugee Protest March « linksjugend [’solid] Aachen Pingback am 16. Oktober 2012 um 0:44 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.