Solidarität mit den Schlecker-KollegInnen!

Bei den Banken sind sie fix – für die Schlecker-KollegInnen tun sie nix!
2009 machte sich große Angst vor der Krise breit. Damals wurden über Nacht hunderte Milliarden Euro zur „Bankenrettung“ mobilisiert. Heute sind 10.000 Schlecker-KollegInnen entlassen oder stehen kurz davor, die meisten von ihnen Frauen. Das einzige, was dagegen mobilisiert wird, ist Heuchelei. Leere Versprechungen sind aber das letzte, was die KollegInnen jetzt brauchen.

Für den Erhalt aller Arbeitsplätze – Jobkiller enteignen!
Auf dem Rücken der Schlecker-KollegInnen haben ihre Chefs Milliardengewinne eingefahren. Jetzt ist der Konzern am Ende. Wo ist das ganze Geld hin? Wir fordern die Offenlegung der Geschäftsbücher!
Zur Rettung der Arbeitsplätze fordern wir die Enteignung aller Vermögen, die auf dem Rücken der KollegInnen angehäuft wurden. Darüber hinaus muss zur Rettung der Arbeitsplätze öffentliches Geld locker gemacht werden – um jeden Arbeitsplatz muss gekämpft werden. Eine Initiative zur Gründung von Transfergesellschaften wurde von FDP-Politikern mit fadenscheinigen Argumenten blockiert.
Wir wollen solche Zustände nicht hinnehmen. Wir stehen solidarisch an der Seite der Schlecker-KollegInnen und aller anderen von Arbeitsplatzvernichtung Betroffenen. Vor allem aber kämpfen wir für eine Gesellschaft, in der die Ausbeutung und Unterdrückung ein Ende haben – die sich an Bedürfnissen statt an Profiten orientiert.

Das Foto wurde auf dem Bundeskongress 2012 der linksjugend [’solid] gemacht.