28. Januar: Köln | 18. Februar: Dresden – Naziaufmärsche stoppen!

Auch dieses Jahr wollen Nazis und Rassisten wieder in Köln und Dresden aufmarschieren! Sie scheinen nicht zu lernen: Erst im Dezember wurde ein Aufmarsch der Rechtspopulisten von “Pro NRW” durch antifaschistische Aktionen blockiert. Im Februar 2011 blockierten über 20.000 Menschen bekennende Faschisten in Dresden – zum zweiten Mal in Folge wurde Europas größter Nazi-Aufmarsch erfolgreich verhindert. Das zeigt: Massenblockaden wirken gegen rassistische und nationalistische Hetze. Wir alle werden an die Erfolge der letzten Jahre anknüpfen und klar machen:
Egal wo – es gibt keine Homezone für Nazis!

Köln, Dresden, überall:
Naziaufmärsche stoppen!

Krise und Faschisten
Wir befinden uns mitten in der schärfsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Auch wenn sie in Deutschland noch nicht wirklich angekommen ist: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch hier massive Kürzungen anstehen. Seien es Privatisierungen, Entlassungen oder Sozialabbau.
Gerade in solchen Zeiten rücken Faschisten soziale Themen in den Vordergrund und geben sich antikapitalistisch. In der Realität machen sie jedoch Politik für Banken und Konzerne. So fordert die NPD in Flugblättern zur Krise Lohnsubventionen und Steuerfreiheit für Unternehmensgewinne. Die Gönner der Nazis sind Kapitalisten – und deren Politik setzen sie um.

Spalte und Herrsche
Für Konzernchefs ist es viel angenehmer, wenn ArbeiterInnen den Grund für Entlassungen und Lohndrückerei bei den nichtdeutschen KollegInnen suchen, anstatt bei den Chefs. Und die profitieren munter weiter.
Bürgerliche Parteien wie SPD, Grüne, CDU und FDP reihen sich gerne bei Protesten gegen Neonazis ein – und am nächsten Tag organisieren sie Abschiebungen, beschließen Kürzungen und bauen demokratische Rechte ab. Und sie sind froh, wenn es keine gemeinsame Gegenwehr von Deutschen und Nichtdeutschen gibt. “Teile und herrsche” heißt die Devise – und die Rassisten sind willkommene Idioten, diese Politik umzusetzen.

Gegen Rassismus und Arbeitslosigkeit
Welche Zukunft bietet uns der Kapitalismus? Arbeitslosigkeit, Armut, Diskriminierung – kurz: keine Zukunft! Wir dagegen kämpfen für eine Gesellschaft, in der es Wohlstand und Bildung für Alle, Arbeits- und Ausbildungsplätze im gewünschten Beruf und keine Unterdrückung nach Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung gibt. Das ist für uns eine sozialistische Gesellschaft, in der die Mehrheit der Bevölkerung die Wirtschaft nach den Bedürfnissen von Mensch und Natur organisiert.

Köln und Dresden: Naziaufmärsche stoppen!
Damit auch die geplanten Nazi-Aufmärsche in Köln und Dresden nicht stattfinden können, kommt es auf jeden und jede an die bereit ist, sich entschlossen an Blockaden zu beteiligen. Hilf mit die Nazis zu blockieren – und kämpf‘ mit uns für eine lebenswerte Zukunft!Gerade bei Naziaufmärschen kann sich kurzfristig einiges ändern. Wir werden Treffpunkte für die Proteste auf unserer Website veröffentlichen, sobald sie bekannt sind.
Komm’ auch zu unserer Vorbereitungsveranstaltung!!

Vorbereitungsveranstaltung: Dienstag | 24.1. | 19 Uhr | Linkes Zentrum | Augustastrasse 69
Warum Nazis aufmarschieren & Wie wir sie loswerden können
Wie Du Dich auf die Demos vorbereiten kannst & Konkretes zur Anreise

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>>Infos: Köln | Dresden


1 Antwort auf „28. Januar: Köln | 18. Februar: Dresden – Naziaufmärsche stoppen!“


  1. 1 Protest am Gericht: Gegen Naziterror! « linksjugend [’solid] Aachen Pingback am 20. Januar 2012 um 15:06 Uhr
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